Funktionsdiagnostik

Funktionsdiagnostik/Kiefergelenksbehandlung

Kiefergelenkserkrankungen (CMD = cranio mandibuläre Dysfunktionen)

Mit Craniomandibulärer Dysfunktion (CMD) wird eine Funktionsstörung des Kausystems, also der Kiefergelenke, der Kaumuskulatur oder beim Zusammenbeißen der Zähne bezeichnet.

Bei vielen Menschen ist eine Funktionsstörung vorhanden, es führt aber nicht immer zu Beschwerden da der Kauapparat sich zu einem gewissen Grad über die Muskulatur oder die Gelenke anpassen kann. Erst wenn die Anpassungsgrenzen überschritten sind, treten Beschwerden auf:

Schmerzen und Beeinträchtigungen im Kiefergelenk

  • unerklärbare Zahnschmerzen
  • Gesichtsschmerzen, / Kopfschmerzen

Daraus resultieren können

  • Verspannungen im Nacken und in den Schultern
  • Rückenschmerzen

Die Diagnose wird mit einer Klinischen Funktionsanalyse und einer manuellen Strukturanalyse und gegebenenfalls bildgebenden Verfahren gestellt.

Das heißt, sämtliche Bereiche des Kauapparates werden genau untersucht um die Ursachen feststellen zu können. Somit können die Beschwerden gezielt behandelt werden.

Die wirkungsvollste Sofort – und  Dauermaßnahme ist die Aufbissschiene, individuell auf jeden einzelnen Patienten und seine Diagnose eingestellt und eingeschliffen wird.

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Ja, das orale Gesamtsystem wird auch als Stessorgan bezeichnet. In der Nacht baut der Körper den Stress des Tages ab, was sich meist in Zähneknirschen oder dem Aufeinanderpressen von Zähnen äußert. Hierbei entstehen Kräfte bis zu 500 kg. Diese enorme Kraft wird über die absteigende Muskelkette – Kiefer, Nacken und Schulter – abgeleitet. Dadurch kommt es oft zu Muskelverspannungen sowie Nacken- und Schulterschmerzen. Auch können Kopfschmerzen eine Folge daraus sein, diese entstehen durch die Verspannung der Kaumuskulatur über den Ohren.

Hierbei ist schon ein gewisser Gelenkschaden vorhanden. Das Kiefergelenk ist wie viele andere Gelenke aufgebaut. Knochen, Bandscheibe, Sehnen. Meistens ist beim Knacken sowohl er Bandapparat als auch die Bandscheibe schon geschädigt. Der Körper ist ein Kompensationskünstler, der diese Schäden lange abfedern kann.  Jedoch kommt irgendwann der „Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt“. Nach der individuellen Kompensationsgrenze wird der entstandene Schaden Schmerzhaft. Jedoch sind dann meistens die Behandlungsmöglichkeiten begrenzt oder extrem umfangreich.