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Implantate – ein Durchbruch in der modernen Zahnheilkunde

Implantate stellen einen Schwerpunkt unserer Zahnarztpraxis in Erbendorf im Landkreis Tirschenreuth (Einzugsgebiet Kemnath, Pressath, Marktredwitz) dar. Dank medizinischer Forschung und ärztlicher Erfahrung sind Zahnimplantate zu einer sicheren und dauerhaften Lösung in der Zahnheilkunde geworden.

Die Implantologie ist inzwischen seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Zahnheilkunde und heute nicht mehr wegzudenken. Langzeitstatistiken haben gezeigt, dass Implantate bei guter Mundhygiene eine sehr hohe Lebenserwartung haben und eine optimale Alternative zu Brücken und Prothesen ohne festen Halt darstellen können.

Zahnarzt Daniel von Knippenberg hat die Fachweiterbildung zum „Master of Science für orale Chirurgie/Implantologie“ erfolgreich absolviert.

Qualität und Sicherheit wurden in langjähriger Tätigkeit in auf zahnärztliche Chirurgie spezialisierten Praxen und Kliniken gefestigt. Weit über 5.000 chirurgische Eingriffe sprechen für sich!

Gerne arbeiten wir auch mit ihrem Hauszahnarzt Hand in Hand zusammen. Nachdem die chirurgische Phase bei uns abgeschlossen ist, übernimmt der Ihnen bekannte Zahnarzt die Behandlung für den Zahnersatz (die sogenannte „Suprakonstruktion“). In den letzten Jahren hat sich dieses Prinzip durch die vorhandenen Narkosemöglichkeiten sehr bewährt. Mehr als 50 Zahnärzte der Region schenkten uns dankenswerterweise das Vertrauen.

Was sind Implantate?

Implantate bestehen aus reinem Titan oder Zirkondioxid-Keramik, zwei Werkstoffe, die sich in der Medizintechnik bereits lange bewährt haben und biologisch optimal verträglich („biokompatibel“) sind.

Diese werden im Kieferknochen verankert (ähnlich einer Schraube) und sind nach einer Einheilzeit von zwei bis sechs Monaten belastbar.

Implantate als „künstliche Zahnwurzeln“ verbessern den Kaukomfort gegenüber „konventionellen“ Zahnersatzversorgungen und können bei „lockeren“ Prothesen wieder für festen Halt sorgen.

Wann setzt man Implantate in den Kieferknochen ein?

Einzelne Zähne fehlen

  • Wenn einzelne Zähne fehlen, kann man diese durch Implantate ersetzen. Als wichtigster Vorteil ist hier die Schonung der Nachbarzähne zu nennen. Bisher war es unumgänglich möglicherweise vollkommen gesunde und ungefüllte Nachbarzähne zu beschleifen, um durch eine Brücke den fehlenden Zahn zu ersetzen. Durch Implantate müssen Nachbarzähne nicht mehr überkront werden, sondern können somit völlig geschont werden. Der zu ersetzende Zahn wird ausschließlich auf dem Implantat befestigt.

Mehrere Zähne fehlen

  • Fehlen mehrere Zähne, kann man diese durch einzelne oder nebeneinander stehende Implantate ersetzen. Es sind dann Einzelkronen und auch Brücken auf Implantaten möglich, um die fehlenden Zähne zu ersetzen.
    In bestimmten Fällen ist es somit möglich einen herausnehmbaren Zahnersatz zu umgehen. Bei z.B. Verlust der hinteren Zähne sind keine eigenen Zähne mehr als Brückenpfeiler nutzbar. Somit ist es möglich verloren gegangene Strukturen (Pfeiler) wieder herzustellen und für eine bessere Lebensqualität wieder nutzbar zu machen.

Es sind nur noch wenige oder keine Zähne mehr vorhanden

  • Wenn nur noch wenige Zähne vorhanden sind oder gar alle Zähne fehlen, ist es oft schwierig, einen Zahnersatz (Prothese) fest zum Halten zu bringen.
    Hier können Implantate hervorragend Abhilfe schaffen und für eine feste Verankerung sorgen.
    Dazu werden mehrere Implantate in den Kieferknochen eingesetzt. Diese dienen als Anker, um die Prothese darauf zu befestigen. Ein fester Sitz ist wieder gewährleistet. Somit lässt sich durch Implantate auch bei Prothesenträgern wieder ein kräftiger Biss erzielen, ein „Wackeln“ einer Prothese wird verhindert.

Knochenaufbau

Für die Langzeitstabilität des Implantates sind zwei Faktoren von entscheidender Bedeutung:

  1. Ein stabiles und gesundes Zahnfleisch
    Das Weichgewebe kann schon im Vorfeld oder auch nach der Implantation bei der Freilegungs-OP (Durchtritt durch das Zahnfleisch) generiert werden.
  2. Ausreichendes Knochenangebot
    Es ist wichtig, das Implantat in allen Dimensionen (Höhe und Breite) gut im Knochen zu verankern. Andernfalls bilden sich für Bakterien leicht zugängliche Schmutznischen die wiederum zu Entzündungen führen. Diese Prozesse sind schon vom natürlichen Zahn bekannt, welche oft erst zum Zahnverlust geführt haben. Der Teufelskreis beginnt wieder.

Um ein gutes Knochenlager zu erhalten gibt es verschiedenste Techniken. Durch kontinuierliche Fortbildungen sind wir in der Lage sowohl alt bewährte als auch neueste und modernste Techniken anzuwenden. Dies gilt natürlich ebenso für benötigte Materialien, da auch hier die Entwicklung nicht still steht. Wie genau im Einzelfall vorgegangen wird, muss für jeden Fall individuell entschieden werden.